Jazz und Blues vom Feinsten im Niu`s on Silom

Für Bangkok-Neulinge ein begehrter Geheimtipp, für Kenner anspruchsvoller Jazz- und Blues-Klänge sowie exquisiter italienischer Küche längst der Szenetreff schlechthin, der sich selbst vor altbewährten High Society-Etablissements nicht zu verstecken braucht. Die Rede ist von Niu`s on Silom: Eine stilvolle Jazz- und Blues-Bar, die mit anspruchsvoller Architektur sowie innovativem gastronomischen Konzept die Ausgeh-und Dinier-Landschaft der Hauptstadt maßgeblich veränderte.

Niu`s on Silom ist Bangkok`s einzigste Highend Jazz-, Blues und Soul Live Bar mit italienischer Küche und einigen thailändischen Spezialitäten.

Zentral gelegen, mitten im Herzen der geschäftigen Silom Road, dem lebhaften Finanzzentrum der Millionenmetropole, in der schicken Baan-Silom-Arkade, befindet sich der ästhetisch anspruchsvoll gestaltete Niu`s-Komplex, der im Erdgeschoss die stadtbekannte Jazz- und Blues-Bar sowie in der ersten Etage das italienische Gourmet-Restaurant Concerto beherbergt.

Im Stil eines New Yorker Jazz-Clubs ist die Niu`s on Silom Jazz- und Blues-Bar eingerichtet und überzeugt sofort mit einem äußerst intimen sowie eleganten Ambiente, anspruchsvollem Art Decor und knisternder Stimmung. In massiven wie bequemen Ledersesseln oder direkt an der geschmackvollen Bar, lassen sich zum angenehmen Abschluss des Abends die musikalischen Live-Darbietungen auf der Bühne verfolgen. Aufatmen können auch alle Nichtraucher, denn im Restaurant und in der Bar ist das Rauchen untersagt. Raucher hingegen können im Innenhof, der über eine gemütliche Bar sowie über zwei Bildschirme verfügt, auf dem das Geschehen im Inneren des Clubs live verfolgt werden kann, ihrer Leidenschaft frönen.

Das Niu`s on Silom besticht mit einem erstklassigen Ambiente sowie Service und gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Bangkok-Besuches dazu. Nicht nur für Jazz- und Blues-Fans, auch für Ehepaare, die zum altbackenen Nightlife-Angebot der Hauptstadt eine Abwechslung suchen, stellt das stilvolle Erlebnisgastronomie-Konzept eine attraktive Alternative dar.

Adresse: zwischen Silom Soi 17 und Soi 19 in der Baan Silom Arkade
Öffnungszeiten: täglich von 17.00 Uhr bis 01.00 Uhr
Internet: http://www.niusonsilom.com/

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Bodypainting-Schlange in Bangkok

Die Tierschützer der inzwischen weltweit bekannten Organisation Peta machen mit einer neuen Aktion auf sich aufmerksam. In Thailands Metropole Bangkok legte sich eine Aktivistin als Bodypainting-Schlange mitten vor ein Einkaufszentrum. Im Visier der Tierschützer: Der französische Moderiese Hermes.

Nur mit gelber und grüner Farbe sowie mit einem Bikini bekleidet sorgt die kanadische Tierrechtsaktivistin Ashley Fruno Aufsehen vor dem riesigen Kaufhaus. Mit mehrsprachigen Schildern macht die junge Frau auf ihr Anliegen aufmerksam. „Tiere leiden für exotische Felle und Leder“, ist auf den Plakaten zu lesen.

Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Schlangenfrau-kaempft-gegen-Hermes_aid_939769.html

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Thailand neuer Spitzenreiter bei Produktfälschungen

Gefälschte Uhren, Jacken und Hosen: Das Geschäft internationaler Produktpiraten boomt weiter. Der Zoll in Deutschland hat in den ersten neun Monaten 2010 mehr gefälschte Markenprodukte beschlagnahmt als im gesamten vergangenen Jahr. Bis Ende September griffen die Beamten rund 15 280 Lieferungen auf, 2009 waren es 9622.

Bemerkenswert sei, dass die Mehrzahl der hierzulande entdeckten Fälschungen nicht mehr aus China stamme, sondern aus Thailand, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk (CSU), am Montag bei einem Besuch der Zentralestelle Gewerblicher Rechtsschutz (ZGR) des Zolls in München.

«China entwickelt sich zunehmend zu einem Land, wo eigene Marken und Patente entwickelt werden», sagte Koschyk. Auch deshalb wachse dort die Sensibilität für das Thema Produktpiraterie. Warum die Mehrzahl der in Deutschland beschlagnahmten Fälschungen mittlerweile aber aus Thailand komme, sei derzeit nicht klar.

In den ersten neun Monaten seien rund 56 Prozent der entdeckten Lieferungen aus Thailand gewesen. Insgesamt stammen mehr als 80 Prozent der Fälschungen aus Asien. Ein Grund für den deutlich wachsenden Zustrom gefälschter Produkte sei auch der stetig wachsende Trend zum Einkauf im Internet. So kauften etliche Kunden im Netz vermeintlich günstige Angebote, die sich als Fälschung erweisen.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1079426

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Yodsaenklai ist neuer König des Muay Thai

Am Sonntag trafen sich die internationalen Superstars der Muay Thai-Szene zu Ehren des Geburtstags des thailändischen Königs Bhumibol zum großen Finale der Kings Cup Final Challenge 2010 in Bangkok. Den Titel sicherte sich der thailändische Nationalheld und Superstar der Muay Thai-Szene Yodsaenklai. In einem spannenden Finale setzte er sich gegen den Vorjahressieger Cosmo Alexandre aus Brasilien durch. Damit ließ er seiner vollmundigen Ankündigung, den Titel nach einem Jahr wieder in das Mutterland des Sports zurückzuholen, Taten folgen und entriss Cosmo Alexandre die Krone durch einen Sieg nach Punkten.

Ebenfalls am Start war der Deutsche Alexander Vogel aus Duisburg. Der 26-jährige IKBO Welt- und Europameister im Thaiboxen ging als krasser Außenseiter in das Turnier. Mit einer beherzten Leistung und dem unbedingten Siegeswillen konnte er seinen Viertelfinalkampf gegen den Chinesen Yan Xu siegreich gestalten. Der Chinese stand kurz vor einem Knockout und konnte sich gerade noch über die Zeit retten. Im Halbfinale musste er sich dann jedoch mehr als knapp der großen Erfahrung von Cosmo Alexandre geschlagen geben. „Es war eine große Ehre für mich, in diesem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld anzutreten. Der Kings Cup ist eine ganz besondere Veranstaltung“, so der Duisburger zu seinem Auftritt. Die Experten waren sich einig: Alex Vogel war ein würdiger Vertreter des Muay Thai in Deutschland. „Er hat technisch eine sehr starke Leistung gezeigt. Yan Xu stand kurz vor einem Knock-out“, lobte auch Stephan Fox vom Weltverband WMC den Deutschen.

Über 300.000 Zuschauer feierten den Geburtstag des Königs mit der traditionellen „Kings Cup Candle Ceremony“, die den nächtlichen Himmel von Bangkok erleuchtete. Benjamin Aebischer, Geschäftsführer der Blackhawk Sports AG, fasste die Nacht zusammen: „Der Kings Cup ist eine besondere Veranstaltung. Die gesamte Organisation und die Atmosphäre in Bangkok sind einzigartig. Herzlich gratulieren wir dem verdienten Sieger Yodsaenklai. Besonders freuen wir uns für Alex Vogel. Er hat heute Abend gezeigt, dass auch in Deutschland hochklassiges Muay Thai gekämpft wird.“

Quelle: http://www.zeit.de/sport-newsticker/2010/12/6/261506xml

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Im Offroader auf der Insel der Elefanten

Bericht von Peter Aeschlimann
Espresso am Flughafen Kloten, ein Film mit Leonardo DiCaprio, Dunkelheit, Tageslicht, geweckt vom Geräusch von Gummi auf Asphalt, Passkontrolle in Bangkok, ein Schild mit meinem Namen, der Fahrer trägt weisse Handschuhe, keine Ahnung, wo wir hinfahren. Zu einem wackligen Steg, im Wasser schaukelt ein Schnellboot mit Ledersitzen, nach rasanter Überfahrt ein einsamer Sandstrand, darauf ein Chang-Bier in die Hand gedrückt. So ergeht es dem, der den Flug verpasst hat und auf Kosten des Veranstalters nachreisen darf. Kein Groll, nur Begrüssungsblumen, schliesslich sind wir im Land des Lächelns: Herzlich willkommen auf der Insel Koh Samet im Golf von Thailand.

Stärkere nimmt sich den Vortritt

Die anderen Rallye-Teilnehmer aus der Schweiz sitzen schon im Swimmingpool, lachen den aus, der mit 24 Stunden Verspätung ins Rennen steigt. Der bevorstehende Roadtrip ist nur der Rahmen dieser Reise. Was zählt, sind die bleibenden Eindrücke durch die Windschutzscheibe. Los gehts: 10 Frauen, 6 Männer, 5 Geländewagen, 1 Ziel: die Tempel von Angkor Wat in Kambodscha. Wem lacht am Ende das Glück?

Hält man sich an ein paar Regeln, ist Autofahren in Thailand einfach. 1. Es herrscht Linksverkehr. 2. Der Stärkere nimmt sich den Vortritt und zeigt das mit Lichthupen an. 3. Nach dem Eindunkeln wirds gefährlich: wegen streunender Hunde, übermüdeter Fernfahrer und Autos, die ohne Licht unterwegs sind. 4. Wer die Nacht nicht im Gefängnis verbringen will, trinkt keinen Alkohol.

Die meisten Strassen im Osten Thailands sind in hervorragendem Zustand. Und abgesehen von Bangkok geht es darauf recht gesittet zu und her. Die Thailänder bevorzugen Pick-ups, mit denen sie die Ernten auf die Märkte transportieren. Oft ist auf der Ladefläche wesentlich mehr Ware festgezurrt, als es das Gesetz erlauben würde. Die Polizei lässt die Bauern jedoch gewähren, da Mehrfahrten das Verkehrsproblem in den Innenstädten zusätzlich verschärfen würden. Wir fahren einen Offroader.

Stinkfrucht mit Hotelverbot

Vorbei an Mangosteenplantagen und Zibetbäumen, wo in stacheliger Hülle die Königin der Früchte heranreift: Durian, von Kostverächtern als «Stinkfrucht» verschrien und aufgrund des an faule Eier erinnernden Geruchs mit einem Hotelverbot belegt. Eine Fähre bringt uns nach Koh Chang, die nach Phuket zweitgrösste Insel Thailands. Ein Rudel aufgebrachter Affen auf Strommasten bildet unser Empfangskomitee. Die Elefanteninsel ist mitten in einem Nationalpark gelegen, hat ein bergiges Landesinneres, dichten Dschungel mit pittoresken Wasserfällen, und an der Westküste lockt ein kilometerlanger, von Palmen gesäumter Strand. Dort lassen wir die Offroader stehen, beziehen unsere Bungalows und gehen aus.

Am erstbesten Bartresen verlieren wir im «Vier gewinnt» gegen immer lächelnde Bardamen, ärgern dann eine Gruppe gelangweilter Backpacker mit unseren tief in den 80ern beheimateten Musikwünschen und finden uns schliesslich auf dem Rücksitz eines Motorrollers wieder, dessen Fahrerin uns aber nicht an den angesagten White Sands Beach fahren will, sondern direkt zu sich nach Hause: «I can make you happy.»

Wir steigen ab und gehen zu Fuss. In der Sabay Bar schlürfen wir Wodka aus Plastikbechern und hören einer Coverband zu. Auf der Toilette reichen Angestellte warme Handtücher und manipulieren ungefragt verspannte Halswirbelsäulen. Am White Sands Beach erinnert Koh Chang fast an Pattaya, nur begleiten hier exotische Vogelstimmen aus dem nahen Gehölz in den Schlaf, nicht Gehupe und Discogedröhn.

Ab auf die Elefanten

Am Tag darauf, irgendwo im Dschungel: endlich Elefanten. Wer will, darf mit den Tieren in einem Teich baden und ihre ruppige Haut striegeln. Eine Gruppe Thais bietet hier im Hinterland Elefantentrekking an. Auf dem Rücken der Tiere gehts ab ins unwegsame Dickicht. Ein Stich mit dem Eisenhaken gibt dem Elefanten die Richtung vor – kein schmerzfreies Kommando, wie wir später im Airline-Magazin von einer Tierschützerin erfahren. Trotzdem scheint es, als hätten es die Elefanten hier besser als jene in den Vergnügungsparks, die zum entwürdigenden Seilziehen mit Touristen gezwungen werden. Oder jene ausrangierten Exemplare, die angekettet in schäbigen Unterständen ein trostloses Dasein fristen.

Pause im Niemandsland

Auf der Fahrt die kambodschanische Grenze entlang Richtung Norden, wo während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer die Flüchtlingslager waren, werden wir vom Monsun überrascht. Der heftige Regen zwingt uns zu einer Pause im Niemandsland. Aber auch hier bietet eine junge Mutter an ihrem improvisierten Stand frisch gepflückte Langsat-Früchte an. Und in kleine Flaschen abgefülltes Benzin.

Bei Aranyaprathet gelangen wir nach Kambodscha. Unsere Mietwagen lassen wir stehen, Thai-Nummernschilder sind beim Nachbarn nicht erlaubt. Der Grenzort ist ein stinkender Moloch: Alle kümmern sich um die Visa, niemand um den Dreck im ausgetrockneten Flussbett.

Das erste Gebäude nach dem Grenzposten ist ein Casino. Davor bettelt ein Minenopfer im Rollstuhl, Kinder verkaufen hölzerne Armbänder und Ansichtskarten von schöneren Orten als ihrem Arbeitsplatz: «Only one dollar, Sir.»

Ein Bus fährt uns nach Siem Reap, vorbei an Reisfeldern, wo Bauern zu Hunderten Heuschreckenfallen aufgestellt haben. Frittiert gelten diese Insekten als eine Delikatesse, genauso wie die Vogelspinne.

Riesige Tempelanlagen

In Siem Reap betreibt nicht nur Beat Richner eines seiner Kinderspitäler, der Ort ist auch idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Entdeckungstrips durch die riesigen Tempelanlagen von Angkor. Ein Tuk-Tuk bringt uns ins Reich der geköpften Buddhas und Aspara-Tänzerinnen. In den verwunschenen Ruinen tauchen wir ein ins Milchmeer und jagen Affenarmeen, erträumen uns eine Hochkultur, deren Stätten später als Waffenlager der Roten Khmer missbraucht wurden oder als Kulisse für «Lara Croft: Tomb Raider».

Zurück in Bangkok, wird auf der Dachterrasse eines Luxushotels das Siegerteam der Rallye bekannt gegeben, dazu gibt es Schinkengipfeli. Später Espresso am Flughafen, ein Film diesmal mit Ewan McGregor, der Dunkelheit hinterhergeflogen, erste Sonnenstrahlen über dem Montblanc, wieder das Geräusch bei der Landung, Passkontrolle: «Grüezi». In Kloten fährt die S-Bahn nach Zürich ein, am Handgelenk baumelt ein Bändchen aus roter Wolle, das Glück versprechen soll.

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von Tourasia
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/leben/reisen/Im-Offroader-auf-der-Insel-der-Elefanten-/story/23114902

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Aufführung "18 monkeys" im Patravaditheater

Das Theater für darstellende Künste wurde im Jahr 1992 von der Schauspielerin Patravadi Mejudhon gegründet und ist ein beliebter Ort in Bangkoks moderner Kunstszene.

Die Aufführung „18 Monkeys“ schildert die Beziehung zwischen dem Menschenaffen Kasorntamala und dem Dämon Mungornkan. Als Soldat Ramas hat Kasorntamala die Pflicht,loyal zu sein, was ihn in seiner Beziehung zu Mungornkan, seinem besten Freund,vor große Probleme stellen wird.

Weitere Informationen:
Aufführung: „18 Monkeys“, Contemporary Dance Theatre
Adresse: Theatre in the Garden, Patravadi Theatre
69/1 Soi Wat Rakhang, Arun Amarin Road, Thonburi, Bangkok
Datum: 11. und 12. Dezember 2010 um 19:30
Ticketpreise: 1000, 800, 600B (50% Rabatt für Studenten)
Tickets können reserviert werden unter der Tel._Nr. 02 833 5555
Internet: http://www.patravaditheatre.com

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Gespräch mit dem Botschafter: "Thailand ist das beliebteste Reiseland der Deutschen in Asien"

Bangkok. Mit rund 40.000 erteilten Visa für Thais wird die deutsche Botschaft in Bangkok in diesem Jahr mit großer Sicherheit „ein Rekordjahr“ hinlegen. Auch in der Gegenrichtung bleibt der Tourismus aus Deutschland ungebrochen: Thailand ist das beliebteste Reiseland der Deutschen in Asien. Dies erklärte Deutschlands Botschafter Hanns Heinrich Schumacher im Interview. „Wir liegen schon heute weit über den Zahlen von 2009“, so Schumacher, der als Gründe den gegenüber dem Euro stärkeren Baht und die „spürbare“ Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen nach der globalen Finanzkrise sieht.

Der 62-Jährige leitet die „mit Abstand größte Botschaft“ Südostasiens. „Wir stehen als Schwerpunktbotschaft weltweit immerhin an Position 16 aller Auslandsvertretungen“, erläuterte Schumacher, der direkt zuvor Botschafter in Bagdad sowie auch schon Deutschlands führender Repräsentant in Namibia und Finnland war. Bedingt sei dies vor allem durch den „enormen Arbeitsanfall im Rechts- und Konsularreferat“ – unter anderem der Begleitung deutsch-thailändischer Partnerschaften – sowie die starke ökonomische Zusammenarbeit, die schon über 150 Jahre gedeihe.

Die politischen Beziehungen sieht Schumacher nach der starken Abkühlung in den vergangen drei bis vier Jahren – „eine kleine Flaute ist leicht untertrieben“ – nunmehr auf einem aufsteigenden Ast. „Ich will aber nicht verhehlen, dass der Militärcoup von 2006 samt dem von der gesamten EU daraufhin verhängten Kontaktstopp und die seitdem häufig wechselnden Regierungen es nicht gerade erleichtert haben, die Beziehungen in jener Dichte wieder aufzunehmen wie zuvor“, so der Vater dreier Kinder.

Nach Gesprächen des thailändischen Außenministers und des thailändischen Premiers Abhisit mit Außenminister Westerwelle und Kanzlerin Merkel in den vergangenen Monaten habe der deutsche Außenamts-Staatssekretär Peter Ammon bei seinem kürzlichen Besuch in Bangkok davon gesprochen, nun den „Reset-Button (Rückstellknopf) drücken“ zu wollen. Er selbst hoffe nach den Krawallen der vergangenen Jahre, dass bei den derzeit anhängigen Verfahren sowohl gegen verantwortliche Gelb- (Regierungstreue) als auch Rothemden (Regierungsgegner) „die Gerichte Mäßigung“ zeigen.

In Sachen Visa will sich der Botschafter die Bilanz nicht schmälern lassen. Gerüchten über massive Ablehnungen von Anträgen normalverdienender Thais sowie aus Deutschland vorgegeben (Bewilligungs-)Quoten trat er deutlich entgegen: „Das ist völliger Blödsinn.“ Die entsprechenden Mitarbeiter erteilten Visa streng nach dem Schengen-Visa-Codex, „mit allem Verständnis und großzügig“. „Doch ist die wichtigste Bedingung nun einmal die klare Rückkehrbereitschaft“, so der Diplomat. Diese werde wiederum am gesicherten regelmäßigen Einkommen samt Arbeitsplatz sowie an familiären und finanziellen Bedingungen festgemacht. „Unsere Gesamtablehnungsquote liegt in Bangkok ebenso bei etwa fünf Prozent wie in anderen deutschen Botschaften – eine der niedrigsten aller Schengen-Staaten in Thailand“, so Schumacher, der die fast das ganze Jahr herrschenden 30 Grad Celsius als “überaus angenehm“ empfindet. Wohl im Gegensatz zu viele anderen Mitteleuropäern, „denen es viel zu heiß ist und die den Rhythmus der Jahreszeiten vermissen“. Martin Pelzl

Quelle: http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/nahaufnahme/gespraech-mit-dem-botschafter/r-nahaufnahme-a-63305.html

http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1

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